Börse Stuttgart mit Umsatzrekord bei Aktien

Stuttgart (ots) – Deutsche Nebenwerte gefragt // Technologietitel aus China und USA stark gehandelt

Die Börse Stuttgart verzeichnet 2017 einen Umsatzrekord im Aktienhandel. Schon Mitte Dezember wurde das Handelsvolumen des bisherigen Rekordjahrs 2015 von rund 17,1 Milliarden Euro übertroffen. Mit einer Hochrechnung für die Handelstage bis Ende Dezember erwartet die Börse Stuttgart bei Aktien einen Orderbuchumsatz von rund 17,9 Milliarden Euro für das Gesamtjahr 2017.

Aktien sind 2017 vor dem Hintergrund des anhaltenden Niedrigzinsumfelds in der Eurozone weiterhin als renditeträchtige Anlageklasse gefragt. Die Umsätze an der Börse Stuttgart liegen sowohl bei deutschen als auch bei ausländischen Aktien auf Rekordniveau. Während das Handelsvolumen bei DAX-Werten gegenüber den Vorjahren leicht rückläufig ist, sind bei MDAX-Aktien und deutschen Nebenwerten große Zuwächse zu verzeichnen. Bei Auslandsaktien entfallen die höchsten Umsätze auf Technologietitel aus den USA und China. Zudem werden chinesische Aktien mit Bezug zu Elektromobilität intensiv gehandelt.

Über die Börse Stuttgart

Die Börse Stuttgart ist die Privatanlegerbörse und der führende Parketthandelsplatz in Deutschland. Private Anleger können in Stuttgart Aktien, verbriefte Derivate, Anleihen, ETFs, Fonds und Genussscheine handeln – mit höchster Ausführungsqualität und zu besten Preisen. Im börslichen Handel mit Unternehmensanleihen ist Stuttgart Marktführer in Deutschland, bei verbrieften Derivaten europäischer Marktführer. Im hybriden Marktmodell der Börse Stuttgart sind Handelsexperten in den elektronischen Handel eingebunden. Sie spenden bei Bedarf zusätzliche Liquidität und sorgen für eine zuverlässige und schnelle Orderausführung. Für Anlegerschutz und Transparenz greifen alle Regulierungs- und Kontrollmechanismen einer öffentlich-rechtlichen Börse. Mit einem Handelsvolumen von über 80 Milliarden Euro in allen Anlageklassen im Jahr 2016 liegt die Börse Stuttgart an zehnter Stelle in Europa.

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Omnichannel-Vertrieb: Deutschland landet im hinteren Mittelfeld

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Omnichannel-Vertrieb: Deutschland landet im hinteren Mittelfeld
Omnichannel-Vertrieb: Deutschland landet im hinteren Mittelfeld / Im internationalen Ranking des diesjährigen Omnichannel Indexes von Strategy& landet Deutschland nur im hinteren Mittelfeld. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/44015 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke… mehr

München (ots) – Deutschland belegt Platz 17 von 28 im Omnichannel-Index von PwC Strategy& / Englischsprachige Länder mit Vorreiterrolle beim verknüpften Online- und Offline-Einkaufserlebnis / Deutscher Einzelhandel muss in IT und Mobile-Präsenz investieren

Wo, wann und wie eingekauft wird, bestimmen im digitalen Zeitalter zunehmend die Kunden, weshalb der Einzelhandel immer stärker auf Omnichannel-Vertrieb setzt und Online- mit Offline-Kanälen verknüpft. Der deutsche Einzelhandel läuft allerdings Gefahr, beim Einsatz verknüpfter Kommunikations- und Verkaufskanäle den Anschluss zu verlieren: Deutschland belegt im internationalen Vergleich nur Platz 17 von 28, wie aus dem „2017 Global Omnichannel Index“ von Strategy&, der Strategieberatung von PwC, hervorgeht. Die führenden Omnichannel-Nationen sind dagegen größtenteils englischsprachige Länder: Die USA führen das Ranking vor Großbritannien und Australien an, danach folgen China und Kanada. Im internationalen Branchenvergleich weisen vor allem der Mediensektor, Consumer Electronics und Spielwaren bzw. Spiele die höchste Omnichannel-Reife auf. Die Studie analysiert Fortschritte im kanalübergreifenden Vertrieb in verschiedenen Einzelhandelssegmenten in 28 Ländern weltweit und untersucht dabei vier grundlegende Kriterien: den Digitalisierungsgrad von Verkaufsaktivitäten, das Omnichannel-Potential (erwartete Steigerung des digitalen und insbesondere des mobilen Verkaufs), die Kundenerwartung nach Einkäufen über Kanalgrenzen hinweg sowie die technologische Infrastruktur im Sinne der Verbreitung von mobilen Endgeräten und Breitband-Internet.

Im Vergleich zum Omnichannel-Index 2015 hat sich der deutsche Wert nur um zwei Punkte verbessert. Mit einem Wert von 42 Punkten ist die deutsche Medienbranche im Omnichannel-Bereich noch am besten aufgestellt, was vor allem auf ein stark verändertes und zunehmend digitales Mediennutzungsverhalten zurückzuführen ist. Das Schlusslicht bildet weiterhin der deutsche Lebensmittelhandel mit einem Wert von 25 Punkten. Ein Grund für die schleppende Entwicklung ist auch das Konsumverhalten der Deutschen, wie Benedikt Schmaus, Retail-Experte und Partner bei Strategy& Deutschland, erklärt: „Verbraucher hierzulande sind mit Online-Rabattaktionen nicht so stark zu locken wie andere Nationen. Anstatt auf allen Wegen zu versuchen, den besten Preis zu bekommen, bevorzugen die Deutschen häufig noch den Einkauf im stationären Handel. Daneben bremst auch die Struktur aus kleinen und mittleren Betrieben in einigen Branchen die Omnichannel-Entwicklung, da diese Betriebe häufig nicht über finanzielle Ressourcen für eine umfassende Digitalisierungsstrategie verfügen. Nachdem nun aber branchenfremde Player mit flexiblen Vertriebswegen auch in weniger digitalisierte Segmente wie den Lebensmittelhandel einsteigen, ist es für Traditionsunternehmen überfällig, ihre Omnichannel-Aktivitäten strategisch auszubauen.“

Die Analyse zeigt auch positive Entwicklungen auf: Während 2015 noch kaum „Click and Collect“-Angebote existierten, bietet heute die Mehrheit der großen deutschen Einzelhändler die Möglichkeit, online bestellte Waren im Laden abzuholen. Kunden nutzen mittlerweile auch verstärkt die Möglichkeit, Online-Käufe im Geschäft zurückzugeben. Um im internationalen Wettbewerb nicht den Anschluss zu verlieren, müssen Manager im deutschen Einzelhandel gezielte Investments in die IT sowie in die Lieferkette tätigen und gleichzeitig ihr Geschäftsmodell entsprechend der vollständigen Verzahnung von Online- und Offline-Aktivitäten anpassen. „Dazu gehören auch die Verbesserung und der Ausbau der mobilen Angebote im Einzelhandel. Diese nehmen eine Mittlerrolle zwischen der Online- und der Offline-Welt ein, nachdem das Smartphone den Verbraucher auch in den Laden begleitet. Der stationäre Handel wird auch in Zukunft seine Daseinsberechtigung haben, sofern Einzelhändler den Verbrauchern vor Ort einen echten Mehrwert bieten, wie etwa umfassende Beratungsleistungen oder das Testen von Produkten“, schließt Benedikt Schmaus.

Über den Omnichannel-Index

Der Omnichannel-Index von Strategy& untersucht den Status quo im Omnichannel-Vertrieb in verschiedenen Einzelhandelsbranchen in 28 Ländern und Regionen (Deutschland, USA, Großbritannien, Frankreich, Schweiz, Australien, China, Kanada, Dänemark, Singapur, Schweden, Japan, Belgien, Hongkong, Russland, Italien, Spanien, Ungarn, Chile, Türkei, Polen, Malaysia, der Nahe Osten, Südafrika, Brasilien, Indonesien, Thailand, Philippinen). Im Rahmen des Omnichannel-Indexes werden vier Kriterien geprüft: der Digitalisierungsgrad von Sales-Aktivitäten, das Omnichannel-Potential (erwartete Steigerung des digitalen und insbesondere des mobilen Verkaufs), die Kundenerwartung nach Einkäufen über Kanalgrenzen hinweg sowie die technologische Infrastruktur (Verbreitung von mobilen Endgeräten und Breitband-Internet).

Pressekontakt:

Annabelle Kliesing
Senior PR Lead
PwC Strategy& (Germany) GmbH
annabelle.kliesing@strategyand.de.pwc.com
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