Schmalzgebäck vom Weihnachtsmarkt: Häufig verdorbenes Fett

Hamburg (ots) – Auf den Weihnachtsmärkten im Norden ist Schmalzkuchen ein Klassiker. Dabei werden Teigstücke in siedendem Fett gebacken und anschließend mit Puderzucker bestäubt. Doch viele Händler verwenden offenbar altes, ranziges oder verdorbenes Fett. Das haben Recherchen des Verbrauchermagazins „Markt“ im NDR Fernsehen ergeben.

Im Rahmen der Recherchen wurde stichprobenartig Schmalzgebäck von sechs Ständen auf Hamburger Weihnachtsmärkten gekauft, ins Labor geschickt und untersucht. Das Ergebnis: In vier Fällen war das Fett verdorben, der Grad der Verderbnis lag zwischen 54 und 84 Prozent.

Da Schmalzgebäck quasi schwimmend gebacken werde, habe das Fett eine große Oberfläche, sagt Dr. Christian Gertz, Lebensmittelchemiker, ehemaliger Leiter des Chemischen Untersuchungsamtes in Hagen und Träger der Wilhelm-Normann-Medaille der Deutschen Gesellschaft für Fettwissenschaft. Dadurch, so Gertz, könne viel Luft hinzutreten und das Fett werde schneller schlecht. Nach dem Verzehr kann das zu Übelkeit und Magen-Darm-Beschwerden führen.

Mit dem Verkauf des Schmalzgebäcks verstoßen die betroffenen Händler gegen die allgemeinen Grundsätze der Lebensmittelsicherheit. Laut Lebensmittel-Rahmenverordnung der EU gelten verdorbene Frittierfette als nicht sichere Lebensmittel und dürfen gewerbsmäßig nicht in den Verkehr gebracht werden. Die betroffenen Händler hätten ihr Schmalzgebäck also nicht verkaufen dürfen.

Auf die Laborergebnisse angesprochen, gaben sich die Händler ungläubig, überrascht, uneinsichtig oder auch nur unangenehm berührt.

Mehr zum Thema in der Sendung „Markt“, am Montag, 18. Dezember, ab 20.15 Uhr im NDR Fernsehen.

17.12.2017/LL

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Unsicherheit über Zinstrend stärkt LBS-KreditgeschäftBausparprodukte erfüllen zentrale Kundenbedürfnisse Vertriebsoffensive mit neuen AnsätzenWohnungspolitischer Appell

München (ots) – Die LBS Bayern rechnet für 2017 im Finanzierungsgeschäft mit einem Wachstum von rund zehn Prozent. Insgesamt wird die Bayerische Landesbausparkasse der Prognose zufolge im zu Ende gehenden Jahr Bauspardarlehen, Sofortfinanzierungen und Annuitätendarlehen in Höhe von etwa 1,1 Milliarden Euro auszahlen. „Früher oder später wird ein Zinsanstieg kommen. Und dafür wollen Kunden bei ihren Immobilienfinanzierungen vorsorgen, indem sie sich das jetzige günstige Zinsniveau sichern“, erklärte Dr. Franz Wirnhier, Vorstandsvorsitzender der LBS Bayern, bei einer Pressekonferenz in München.

Nach einem Anstieg der Zinsen für Baufinanzierungen zu Jahresbeginn bleibt die weitere Entwicklung unsicher. Deshalb sei Zinssicherung das Gebot der Stunde, betonte Wirnhier. „Bausparen ist und bleibt das ideale Produkt für zentrale Kundenbedürfnisse: Eigenkapital ansparen – am besten mit staatlicher Förderung – und Darlehenszinsen langfristig sichern.“

Wachstum im Bausparneugeschäft

Das Bausparneugeschäft der Bayerischen Landesbausparkasse wird voraussichtlich ein Volumen von rund 7 Milliarden Euro erreichen und damit den Vorjahreswert von 6,85 Milliarden Euro übertreffen. „Wir haben ein substanzstarkes Neugeschäft, das in der Zukunft großes Potenzial für unser Darlehensgeschäft bietet. Das zeigt die durchschnittliche Bausparsumme pro Vertrag, die mit etwa 55.000 Euro ein neues Rekordhoch erreicht“, sagte Wirnhier.

Wohnungsunternehmen als weitere Zielgruppe

Zusätzliches Wachstum sollen künftig auch neue Ansätze im Vertrieb bringen. So wird die LBS Bayern 2018 über Sparkassenberater erstmals in ganz Bayern Wohnungsunternehmen als Zielgruppe ansprechen. Im Freistaat gibt es rund 470 derartige Gesellschaften. Ihr Kerngeschäft ist die Bewirtschaftung und Verwaltung von eigenen Immobilien, um langfristig stabile Mieterträge zu erzielen. Sie schaffen laufend zusätzlichen Wohnraum durch Neubau. Und sie modernisieren ihre Bestandsgebäude. „Wir können Wohnungsunternehmen mit unseren Finanzierungsprodukten attraktive Angebote machen. Bereits jetzt zählen wir Kommunen und kommunale Unternehmen zu unseren Kunden. Künftig wollen wir auch Wohnungsunternehmen für uns gewinnen, deren Eigentümer nicht Gebietskörperschaften sind“, erklärte Erwin Bumberger, Vorstandsmitglied der LBS Bayern.

Ansprache von Drittvermittlern über die Sparkassen

Zudem will die LBS Bayern 2018 ihre Produkte auch sogenannten Drittvermittlern zur Verfügung stellen. Diese freien Finanzberater, die Immobilienfinanzierungen vermitteln, decken etwa ein Viertel des gesamten Marktes für Baufinanzierungen in Deutschland ab. Es gibt zwei namhafte Onlineplattformen, auf die diese Vermittler in der Regel zugreifen, um ihren Kunden passende Finanzierungen zusammenzustellen. Über dort bereits vertretene Sparkassen sollen auch LBS-Finanzierungen vermittelt werden. „Bei Laufzeiten von über zehn Jahren sehen wir unsere Kernkompetenz und eine Ergänzung zu den Angeboten der Sparkassen. So kann im Drittvermittlergeschäft das Produktportfolio der Sparkassen-Finanzgruppe erweitert werden“, sagte Bumberger, der am 1. Januar 2018 den Vorstandsvorsitz der LBS Bayern übernehmen wird. Vorgänger Wirnhier geht zum Jahresende nach fast 14 Jahren an der Spitze des Unternehmens altersbedingt in den Ruhestand.

Migration auf gemeinsames IT-System der Landesbausparkassen

Digitale Lösungen spielen für die LBS Bayern eine große Rolle bei der Prozessoptimierung. Bereits jetzt werden über 60 Prozent aller Standardgeschäftsvorfälle – zum Beispiel Neuvertragsanlagen, Freistellungsaufträge oder Lastschrifteinzüge – volldigitalisiert verarbeitet. Ab Januar 2018 wird der LBS-Bausparvertrag in das elektronische Postfach der Sparkassen integriert. Das heißt, dass Sparkassenkunden in ihrem Onlinebanking auch sämtliche Schreiben zu ihrem LBS-Bausparvertrag elektronisch erhalten können. Von besonderer Bedeutung wird zudem die Migration auf das einheitliche IT-System der Landesbausparkassen sein. Die sieben Schwesterinstitute nutzen bereits das gemeinsame System OS-Plus LBS. Die LBS Bayern wird 2018 eine Migrationsstudie durchführen, mit der der Umstieg auf das neue System vorbereitet wird. Dieser soll im Jahr 2020 abgeschlossen sein. „Die Integration in OSPlus LBS wird uns Prozess- und Kostenoptimierungen ermöglichen, noch näher an die Sparkassenprozesse und die Sparkassenberater anbinden und unsere technologischen Innovationsspielräume wesentlich vergrößern“, sagte Bumberger.

Wohneigentumsquote von 60 Prozent als politisches Ziel gefordert

Wirnhier appellierte an die künftige Bundesregierung, der Wohnungspolitik hohe Priorität einzuräumen. Dabei dürfe nicht nur der Mietwohnungsbau im Fokus sein. „Genauso wichtig für die Schaffung bezahlbaren Wohnraums ist der Erwerb oder Bau selbstgenutzten Wohneigentums. Wohneigentum diszipliniert zum Sparen, stabilisiert die Altersvorsorge und entlastet über Sickereffekte die Mietmärkte“, betonte der Vorstandsvorsitzende. Um mehr Wohneigentum bilden zu können, müssten Haushalte mit durchschnittlichen Einkommen beim Aufbau von Eigenkapital unterstützt werden. Nötig seien eine Erhöhung der Fördersätze und der Einkommensgrenzen bei Wohnungsbauprämie und Arbeitnehmersparzulage, die Einführung direkter Zuschüsse beim Eigentumserwerb und Entlastungen bei der nachgelagerten Besteuerung der Wohnriester-Förderung. Wirnhier: „Wir brauchen kluge staatliche Impulse für mehr bezahlbaren Wohnraum, für wirksamen Klimaschutz im Gebäudebestand und für die solide Altersvorsorge der Bevölkerung. Die extrem niedrige Wohneigentumsquote ist ein gravierender Nachteil Deutschlands im europäischen Vergleich. Die Politik sollte das strategische Ziel verfolgen, diesen Wert auf 60 Prozent anzuheben.“

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Unsicherheit über Zinstrend stärkt LBS-Kreditgeschäft
Bausparprodukte erfüllen zentrale Kundenbedürfnisse
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Schulterstudie liefert keine neuen Erkenntnisse – Deutsche Standards erweisen sich als bewährt

BDC|Online

Berlin (ots) – Sechs Fach- und Berufsverbände aus Orthopädie und Unfallchirurgie und der Chirurgie nehmen unter Führung der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU) Stellung zur jüngst im Fachmagazin „The Lancet“ veröffentlichten Studie „Arthroscopic subacromial decompression for subacromial shoulder pain (CSAW)“ zur Wirksamkeit der Schulterdacherweiterung – der sogenannten arthroskopischen subakromialen Dekompression (ASD). Die Autoren der Studie kamen zu dem Ergebnis, dass Patienten mit einem subakromialen Schmerzsyndrom zu häufig ohne Nutzen operiert würden. Allerdings lässt sich das Ergebnis nicht auf Deutschland übertragen. Denn anders als in der CSAW-Studie abgebildet, wird die ASD-Methode zur Linderung von unspezifischen Schulterschmerzen in Deutschland nicht eingesetzt. Für das deutsche Gesundheitssystem ergeben sich aus Sicht von Orthopäden und Unfallchirurgen daher keine Konsequenzen aus der Studie. „Wir kritisieren, dass eine in Deutschland bewährte Versorgungspraxis angegriffen wird, ohne zuvor hiesige Experten zu Rate zu ziehen. Wenig sachkundige Urteile sind schlechter Stil und schaden dem Gesundheitswesen und vor allem den Patienten“, sagt DGOU-Generalsekretär Prof. Dr. Reinhard Hoffmann.

Die Stellungnahme wurde notwendig, weil mit den nicht ohne weiteres übertragbaren Ergebnissen der Studie das Therapieverfahren der Schulterarthroskopie und gängige Behandlungsmethoden unter Generalverdacht gestellt wurden. Dabei wird die ASD-Methode in Deutschland nur bei einem bestimmten orthopädischen Schulterproblem angewandt, dem sogenannten Engpasssyndrom (subakromiales Impingementsyndrom). Betroffene Patienten leiden unter Schmerzen, wenn sie den Arm seitlich anheben. Das liegt daran, dass der Bewegungsspielraum des Schultergelenks durch knöcherne Strukturen, gereizte Schleimbeutel oder degenerierte Sehnen zu eng ist, sodass der Kopf des Schultergelenks an das Schulterdach schlägt. Zur Abhilfe vergrößert der Arzt mit Hilfe der ASD-Methode den subakromialen Gleitraum des Gelenks, indem er das entzündete Gewebe und knöcherne Veränderungen des Schulterdaches entfernt. „Leider wurden keine klinischen und radiologischen Parameter für die Diagnose eines subakromialen Impingementsyndroms dieser Studie zugrunde gelegt und in der Summe Patienten mit unspezifischen subakromialen Schulterschmerzen eingeschlossen“, kommentiert Prof. Dr. Markus Scheibel, Präsident der DGOU-Sektion Deutsche Vereinigung für Schulter- und Ellenbogenchirurgie e. V. (DVSE). „Das pragmatische Design der CSAW-Studie vernachlässigt bewährte Auswahlkriterien zwischen Therapieoptionen und führt deshalb zu sehr undifferenzierten Ergebnissen.“

So schließt die Studie auch Patienten ein, deren Schmerzen nicht von einem mechanischen Engpasssyndrom bzw. von einer Funktionsstörung wie einer Schulterblattfehlhaltung herrühren können. Bei diesen Schmerzursachen wird nach deutschem medizinischen Standard keine subakromiale Dekompression als Therapiemaßnahme durchgeführt. „Eine alleinige Dekompression führt bei diesen Diagnosen in der Regel zu keinen guten Ergebnissen. Diese Fälle hätten bei der Studie ausgeschlossen werden müssen“, sagt PD Dr. Ralf Müller-Rath, Vorsitzender des Berufsverbandes für Arthroskopie e. V. (BVASK).

Da also ein Therapieverfahren ausgewertet wird, das in Deutschland bei unspezifischen subakromialen Schulterschmerzen nicht üblich ist, können daraus keine Schlüsse zur Wirksamkeit einer arthroskopischen Dekompression gezogen werden. Vielmehr ist für den Erfolg entscheidend, dass die zur Diagnose passende Therapieoption zum Einsatz kommt. In diesem Zusammenhang kritisiert die DGOU öffentliche Äußerungen, in denen ohne vorheriges Einholen einer medizinischen Fachexpertise die Bezahlung des Therapieverfahrens durch die Krankenkassen zur Disposition gestellt wird – so wie es vom Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) geschehen ist.

Weiterhin bezeichnen die Autoren die alleinige Arthroskopie, mit der die ASD-Methode in der Studie verglichen wurde, als Placebo-Operation. „Es ist jedoch unzulässig, bei einer Gelenkspülung von Placebo-Chirurgie zu sprechen. Möglicherweise hat eine solche mechanische Intervention schon einen therapeutischen Effekt“ sagt Prof. Dr. Helmut Lill, Präsident der Gesellschaft für Arthroskopie und Gelenkchirurgie (AGA). Das zeigen auch die Studienergebnisse, die einen messbaren Zusatznutzen bei einer arthroskopischen Spülung im Vergleich zu einer nicht-operativen Behandlung aufzeigen.

Aus den Daten der vorliegenden Studie kann nur folgende Schlussfolgerung gezogen werden: Patienten mit unspezifischen Schulterschmerzen über einen Zeitraum von drei und mehr Monaten scheinen von einem operativen Eingriff an der betroffenen Schulter im Vergleich zu einer reinen Beobachtung zu profitieren. Allerdings erfolgte, ein weiterer Schwachpunkt der Studie, die Endpunktanalyse nach nur sechs Monaten. Die klinisch-wissenschaftliche Gemeinschaft fordert Nachbeobachtungsintervalle von wenigstens zwei Jahren.

Die DGOU fordert weitere wissenschaftliche Studien in Deutschland, um noch genauer herauszufinden, wer von einer subakromialen Dekompression langfristig profitiert und wer nicht.

Die Stellungnahme wird getragen von 
Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU) 
Deutsche Vereinigung für Schulter- und Ellenbogenchirurgie e.V. 
(DVSE) 
Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie e. V. (BVOU) 
Berufsverband der Deutschen Chirurgen e.V. (BDC) 
Berufsverband für Arthroskopie e.V. (BVASK) 
Gesellschaft für orthopädisch-traumatologische Sportmedizin (GOTS) 
Gesellschaft für Arthroskopie und Gelenkchirurgie (AGA) 

Hintergrund

Die CSAW-Studie („Can Shoulder Arthroscopy Work?“) untersucht den Nutzen einer arthroskopischen Dekompression bei Patienten mit seit über drei Monaten bestehenden subakromialen Schulterschmerzen. Die Studie wurde kürzlich in der britischen Fachpublikation The Lancet veröffentlich. „The Lancet“ kommt zu dem Ergebnis, dass eine arthroskopische subacromiale Dekompression (ASD) des Schultergelenks offenbar keine besseren Ergebnisse als ein Scheineingriff liefere, bei dem lediglich eine Arthroskopie vorgenommen wird. Beide Maßnahmen scheinen Schmerzen in der Schulter jedoch etwas besser zu lindern als gar keine Therapie.

Referenzen 
1) Gemeinsame Stellungnahme zum CSAW-Trail 
2) Beard DJ, Rees JL, Cook JA, Rombach I, Cooper C, Merritt N, et al.
Arthroscopic subacromial decompression for subacromial shoulder pain 
(CSAW): a multicentre, pragmatic, parallel group, placebo-controlled,
three-group, randomized surgical trial. Lancet 2017 Nov 20. pii: 
S0140-6736(17)32457-1. doi: 10.1016/S0140-6736(17)32457-1. [Epub 
ahead of print] 
http://ots.de/dz4tA 

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REFA-Award 2017: Steigerung der Produktionsleistung durch systematische Arbeitssystemgestaltung

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Dortmund (ots) – Das REFA-Institut hat den REFA-Award 2017 an Frau Theresa Wunsch, M.Eng. für Ihre Masterarbeit zum Thema „Entwicklung eines Arbeitssystems zur Fertigung einer Kleinserie in der Automobilindustrie mit abgestimmten, internen Logistikkonzept“ verliehen. Der Preis wurde im Rahmen des REFA-Institutstags am 6. November 2017 in Dortmund vergeben. Details sind im Video auf dem Youtube-Kanal des REFA-Instituts zu finden: https://youtu.be/y-pyOxo76Dc

Der REFA-Award würdigte die beste Abschlussarbeit, welche die Methoden und Werkzeuge von REFA eingesetzt hat. „Frau Wunsch hat mit ihrer Masterarbeit aufgezeigt, dass die Arbeitssystemgestaltung noch immer ein wichtiger Erfolgsfaktor für Unternehmen ist und die Produktions- und Logistikleistung hierdurch erheblich gesteigert werden kann“ resümierte Dr. Patricia Stock, Leiterin des REFA-Instituts, bei der Preisverleihung. „Die Arbeit verdeutlicht die große Bedeutung der REFA-Methoden für das Produktivitätsmanagement“, so Stock.

Wunsch hat den Masterstudiengang „Business and Systems Engineering“ an der Hochschule Hamm-Lippstadt im August 2017 erfolgreich abgeschlossen. Die Masterarbeit wurde von Prof. Dr. Diana Circhetta de Marrón betreut, Professorin für „Dienstleistungs- und Projektmanagement“ und Head of Department Lippstadt 1 der Hochschule Hamm-Lippstadt. Wunsch optimierte eine Montagelinie bei der paragon AG in Delbrück, auf der ein aktives Aerodynamikprofil eines Premium-Sportwagenherstellers in Kleinserie gefertigt wird. Hierzu verwendete Wunsch den REFA-Standard Arbeitssystemgestaltung, der mit einem Versionskonzept kombiniert wurde, um sicherzustellen, dass zu jedem Zeitpunkt die Verfügbarkeit des Arbeitssystems gewährleistet war. Durch die Reduktion der Montagezeiten um ca. 32 % konnte die Produktivität erheblich gesteigert werden.

„Die Abschlussarbeit von Frau Wunsch hat uns sehr genutzt. Das von ihr gestaltete Arbeitssystem wird auch zukünftig von uns eingesetzt werden, da wir damit besser und produktiver werden können“, würdigte Burkhard Leifhelm, Bereichsvorstand Mechanik & Produktion der paragon AG.

Weitere Informationen zum REFA-Award sowie zur prämierten Masterarbeit sind auf der Homepage des REFA-Instituts unter http://www.refa-institut.de zu finden.

Pressekontakt:

REFA-Institut e. V.
ANSPRECHPARTNERIN: Dr.-Ing. Patricia Stock
KONTAKT: 0231 9796-211, patricia.stock@refa-institut.de

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REFA-Award 2017: Steigerung der Produktionsleistung durch systematische Arbeitssystemgestaltung übernehmen