Aerion und Lockheed Martin entwickeln gemeinsam ersten Überschall-Businessjet der Welt

Washington (ots/PRNewswire) – Aerion und Lockheed Martin (NYSE: LMT), zwei führende Unternehmen der Überschalltechnik, haben heute eine Einverständniserklärung (Memorandum of Understanding – MOU) bekannt gegeben, welche ein formelles und abgeschlossenes Verfahren zur Untersuchung der Machbarkeit einer gemeinsamen Entwicklung des ersten Überschall-Businessjets, des Aerion AS2, festschreibt. Im Lauf der nächsten 12 Monate werden die Firmen gemeinsam einen Rahmen für alle Phasen des Programmes erarbeiten, darunter Technik, Zertifizierung und Produktion.

Robert M. Bass, Vorsitzender von Aerion, sagte dazu: „Diese Beziehung ist für eine Renaissance im Bereich Überschall definitiv entscheidend. Lockheed Martin verfügt bei Überschall über ein Know-how, das geradezu legendär ist. Wir teilen mit Lockheed Martin das Engagement für die langfristige Entwicklung eines effizienten Überschallflugzeuges für die zivile Nutzung.“

„Wir sind erfreut, zusammen mit Aerion an der Entwicklung eines effizienten Überschalljets der nächsten Generation zu arbeiten, welcher potenziell als Plattform für bahnbrechende Überschallflugzeuge der Zukunft dienen kann“, sagte Orlando Carvalho, Executive Vice President von Lockheed Martin Aeronautics.

Die MOU ist Ergebnis umfassender Gespräche zwischen Aerion und dem Team von Skunk Works® Advanced Development Programs bei Lockheed Martin. Skunk Works überschreitet seit beinahe 75 Jahren die Grenzen, um revolutionäre Flugzeuge zu bauen.

Lockheed Martin ist bekannt für den Bau weltweit führender Überschall-Kampfflugzeuge wie F-16, F-35 und F-22. Hinzu kommt das Erkundungsflugzeug SR-71 mit mehr als Mach 3. Das Unternehmen fühlt sich der Innovation und Entwicklung von Überschalltechnik mit ziviler und wirtschaftlicher Anwendung verpflichtet.

„Nach unserer anfänglichen Überprüfung der Aerodynamik von Aerion lautet unser Schluss, dass das Konzept des Aerion AS2 weitere Investitionen von Zeit und Ressourcen verdient“, sagte Orlando Carvalho. „Wir fühlen uns verpflichtet, im Bereich der Luft- und Raumfahrttechnik an der Spitze zu stehen und sind erfreut über den Beitrag, den wir in der Zusammenarbeit mit Aerion für die Luftfahrtgeschichte leisten können.“

In den letzten zweieinhalb Jahren hat Aerion die Konstruktion des AS2 im Bereich der Aerodynamik und Struktur mittels einer bestehenden technischen Zusammenarbeit mit Airbus vorangebracht. Im Rahmen dieser Bemühungen haben die zwei Unternehmen ein vorläufiges Design von Tragflächen und Zelle und des Systemlayouts geschaffen, sowie vorläufige Konzepte eines Fly-by-Wire-Flugkontrollsystems.

„Wir sind für den Beitrag von Airbus zum Programm sehr dankbar“, sagte Brian Barents, Executive Chairman von Aerion „Ohne Ihre Unterstützung hätten wir das Programm nicht in dieses Stadium bringen können.“

Im Mai 2017 gab GE Aviation eine Übereinkunft mit Aerion für ein Konzept eines Überschalltriebwerks für den AS2 bekannt. Die letzte Ankündigung zusammen mit Lockheed Martin positioniert Aerion weiter als führend im Bereich des zivilen Überschallfluges.

Über die Aerion Corporation

Die Aerion Corporation mit Sitz in Reno (Nevada) entstand 2003 mit dem Ziel, eine neue Ära des praktikablen und effizienten Überschallflugs einzuläuten. Mehr als ein Jahrzehnt lang hat Aerion in Zusammenarbeit mit der NASA und anderen führenden Luftfahrtinstituten seine Tragflächentechnik entwickelt und demonstriert. Im Rahmen dieser Forschungsarbeit gab es bahnbrechende Neuerungen bei der natürlichen Laminarströmung im Überschallbereich, die Schlüsseltechnik hinter dem Geschäftsjet AS2.

Der AS2 für 12 Passagiere hat eine maximale Fluggeschwindigkeit von Mach 1,4 über Wasser und wenn die Bestimmungen es gestatten, über Land mit bis zu Mach 1,2 ohne dass der Überschallknall am Boden gehört wird. Dank seiner einzigartigen natürlichen Überschall-Laminarströmung-Tragflächen erreicht das Flugzeug lange Reichweiten (Los Angeles bis Paris) und Effizienz bei Überschall- und Unterschallgeschwindigkeit. Im Einsatz wird es transatlantische Flüge um bis zu 3 Stunden verkürzen. Der Hin- und Rückflug von New York nach London innerhalb eines Tages wird so möglich.

Aerion gab im November 2015 einen Großauftrag von Flexjet, einem Fluglinienbetreiber auf Basis von Anteilen, für 20 AS2 bekannt. Aerion rechnet damit, dass AS2 seinen Jungfernflug 2023 absolviert und mit der Zertifizierung im Jahr 2025.

Über Lockheed Martin

Lockheed Martin hat seinen Hauptsitz in Bethesda (Maryland) und ist ein globales Unternehmen der Bereiche Sicherheit und Luft und Raumfahrttechnik, das weltweit ca. 97.000 Mitarbeiter beschäftigt und sich hauptsächlich den Feldern Forschung, Konstruktion, Entwicklung, Herstellung, Integration und Unterhaltung hochmoderner Techniksysteme, -produkte und -dienstleistungen widmet.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.aerionsupersonic.com.

B-Roll verfügbar unter https://www.dropbox.com/s/rtl7b3xwwe9aukl/AERION_AS2_PRESS_B-ROLL_171212rev.mp4?dl=0.

Aussagen in dieser Pressemitteilung über künftige Maßnahmen und deren Konsequenzen und Aussagen, welche nicht sonstig Aussagen über vorliegende Fakten darstellen, sind Prognosen. Soweit diese Lockheed Martin zuzuschreiben sind, basieren sie auf den derzeitigen Erwartungen und Annahmen von Lockheed Martin. Zu den Prognosen in dieser Pressemitteilung gehören: Das Potenzial, dass Lockheed Martin ein bindendes Abkommen mit Aerion eingeht, Art und Umfang eines solchen Abkommens, die Technik von Aerion und die Aussichten des AS2-Programms. Prognose unterliegen Risiken, Unsicherheiten und weiteren Faktoren, welche dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von künftigen Ergebnissen abweichen, die in den Prognosen zum Ausdruck gebracht oder darin impliziert wurden.

Foto - https://mma.prnewswire.com/media/620024/Aerion_1.jpg  
Foto - 
https://mma.prnewswire.com/media/620025/Aerion_2.jpg  
Logo - 
https://mma.prnewswire.com/media/331919/Lockheed_Martin_Logo.jpg   

Pressekontakt:

Jeff Miller
Aerion Communications
jeffmiller@aerioncorp.com
+1-817-291-2234

Melissa Dalton
Lockheed Martin Communications
+1-661-572-1130

  Nachrichten

Aerion und Lockheed Martin entwickeln gemeinsam ersten Überschall-Businessjet der Welt GmbH kaufen

Deutscher Mobilitätspreis: Pro-Active Traffic Control Service gewinnt den Ideenwettbewerb

}

Am 12. Dezember 2017 fand die Preisverleihung der Open-Innovation-Phase des Deutschen Mobilitätspreises im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur in Berlin statt.

V.l.n.r.: Prof. Gerd Buziek (Esri Deutschland), Anke Müller (Deutschland – Land der Ideen), Dr. Daniel Cracau (3. Preis),… mehr

Berlin (ots) – Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“, das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und der Softwarehersteller Esri Deutschland ehrten gestern im Bundesverkehrsministerium drei visionäre Ideen zur Mobilität von morgen mit dem Deutschen Mobilitätspreis. Ein Algorithmus, der durch maschinelles Lernen Unfälle vorhersehen kann, ein IT-System für Ampeln zur Priorisierung von Verkehrsarten und ein intelligentes Echtzeit-Leitsystem für höhere Fußgänger-Sicherheit: Diese drei Zukunftsvisionen haben die Jury des Online-Ideenwettbewerbs des Deutschen Mobilitätspreises überzeugt.

Dorothee Bär, MdB, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und Juryvorsitzende, sagte anlässlich der Siegerbekanntgabe: „Deutschland ist das Mobilitätsland Nr. 1. Mit dem Deutschen Mobilitätspreis würdigen wir Menschen, die mit ihren Ideen schon heute Vorreiter sind für die Mobilität 4.0. Ich gratuliere den Preisträgerinnen und Preisträgern für ihre digitalen Innovationsideen und bedanke mich bei der Fachjury für den großartigen Einsatz.“

Unter der Fragestellung „Wie können Geodaten Mobilität noch sicherer und zuverlässiger machen?“ konnten alle Bürgerinnen und Bürger ihre Visionen und Impulse zur Mobilität von morgen über das Ideenportal des Wettbewerbs einreichen. Die Preisträger erhielten Geldpreise im Gesamtwert von 6.000 Euro, gestiftet vom Wettbewerbspartner Esri Deutschland, der den Ideenwettbewerb zudem mit Fachwissen zum Themenbereich Geoinformatik unterstützte.

Die drei Preisträger des Ideenwettbewerbs des Deutschen Mobilitätspreises 2017:

1. Preis (3.000 Euro): „Pro-Act TCS – Pro-Active Traffic Control Service“, von Julian Rowley, Frankfurt am Main und Joris Klingen, Amsterdam, http://ots.de/flBl5

2. Preis (2.000 Euro): „MyPriority – Priorisierung von Verkehrsarten an Lichtsignalanlagen“, von Andrea Wieneke, Paderborn, http://ots.de/5qkAe

3. Preis (1.000 Euro): „Dein smarter Augenblick – Intelligentes Echtzeit-Leitsystem für höhere Fußgänger-Sicherheit“, von Dr. Daniel Cracau, Berlin, http://ots.de/Di44S

Die Fachjury mit Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und Politik hat die drei Siegerideen aus insgesamt 70 Einreichungen ausgewählt, die im Wettbewerbszeitraum vom 4. September bis zum 16. Oktober 2017 eingereicht wurden.

„Die Mobilität von morgen geht uns alle etwas an – die Preisträger des Ideenwettbewerbs zeigen, wie kreativ und visionär die Deutschen zukünftig mobil sein wollen“, so Ute Weiland, Geschäftsführerin der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“.

Prof. Gerd Buziek, Jurymitglied und Unternehmenssprecher des Wettbewerbspartners Esri Deutschland, zum Auswahlprozess: „Eigentlich hätte es dieses Jahr doppelt so viele Plätze auf dem Podest geben müssen. Die Ideengeber haben eindrucksvoll gezeigt, warum intelligente Mobilität nur mit Geodaten möglich ist.“

Weiterführendes Material

Weiteres Pressematerial und Hintergrundinformationen zum Wettbewerb finden Sie unter: https://deutscher-mobilitaetspreis.de/presse

Die Initiatoren: „Deutschland – Land der Ideen“, BMVI und Digital-Gipfel

Mit dem Deutschen Mobilitätspreis machen die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur intelligente Mobilitätslösungen und digitale Innovationen öffentlich sichtbar. Folgende Mitglieder der Plattform „Digitale Netze und Mobilität“ des Digital-Gipfels unterstützen den Deutschen Mobilitätspreis: Continental Automotive GmbH, Deutsche Bahn AG, Deutsche Telekom AG, Ericsson GmbH, Esri Deutschland GmbH, Huawei Technologies Deutschland GmbH und der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen e.V.

Pressekontakt:

Deutschland – Land der Ideen
Pierre Dombrowski
Tel.: 030/206459-180
dombrowski@land-der-ideen.de
www.land-der-ideen.de
www.twitter.com/Land_der_Ideen
www.facebook.com/deutschland.landderideen

  Nachrichten

Deutscher Mobilitätspreis: Pro-Active Traffic Control Service gewinnt den Ideenwettbewerb gmbh eigene anteile kaufen